72 Stunden aktion

«Guten Tag, wir sind von der Jubla, Cevi und Pfadi und nehmen dieses Wochenende an der Aktion 72h teil», erzählt ein Junge in der Pfadfinder-Uniform einer Frau, die nach dem Klingeln ihre Haustüre geöffnet hat. Hinter dem Jungen stehen weitere Kinder unterschiedlichen Alters, die an diesem Tag für das Sammeln von Essen eingeteilt wurden. Finanzielle Mittel haben sie in den 72 Stunden keine zur Verfügung und was sie die anderen beiden Tage werken und basteln, macht hungrig. «Wir bauen aus Holz Vogelhäuschen, die später angemalt und im Spitalwald aufgehängt werden. Zudem erstellen wir einen Wissenspfad mit Schildern, auf denen Informationen über einheimische Tiere stehen und gehen mit Säcken Abfall sammeln», erklärt er weiter.

 

Die gesamtschweizerische Aktion 72h, die alle fünf Jahre stattfindet, stand diesen Januar ganz im Sinne der Umwelt und Nachhaltigkeit. Während drei Tagen wurden von verschiedenen Jugendgruppen insgesamt 235 gemeinnützige Projekte umgesetzt. «Das grösste Freiwilligenprojekt der Schweiz», wie auf der Website der Aktion zu lesen ist, fand das erste Mal im Winter statt.

 

Unsere Teilnahme kam bei der Frau und bei vielen anderen Bewohnern Bülachs gut an und sie versorgten uns grosszügig mit Lebensmitteln. Auch von der Migros, den Bäckereien Fleischli und Klaus und der Metzgerei Angst erhielten wir übriggebliebene Lebensmittel, aus denen uns das Küchen-Team teils improvisierte, aber leckere Mahlzeiten zusammenstellte.

 

Vielen herzlichen Dank allen Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung!

 

 

Mehr Infos über die Aktion finden Sie auf https://72h.ch/de