Sommerlager

Obacht, ghei mer nöd in röstigrabe

 

Unter diesem Motto verbrachte die Jubla (Jungwacht & Blauring) Bülach vom 13.7. bis am 20.7. eine Woche in einem Lagerhaus auf dem Stoos. Zusammen mit dem Kantönligeist veranstaltete sie ein Casting, um den besten Kanton der Schweiz zu küren.

Bereits am Sommerlager-Scharanlass lernte sie Zürich, Bern, Tessin, und Appenzell Innerhoden kennen, deren Verhalten ziemlich den ihnen bekannten Klischees entsprach. Dementsprechend kam beispielsweise Bern zu spät.

Eine Woche später im Lager kamen täglich neue Kantone zu Besuch. Zum Beispiel St. Gallen, der seine Bratwurst ohne Senf verteidigte, sowie Thurgau, der mit Stolz seine Äpfel präsentierte oder der Influencer Appenzell Ausserhoden, der immer seine Kamera zur Hand hatte. Zu Beginn war Zürich deutlich der Favorit. Doch als die Jubla Ende Woche bemerkte, wie Zürich den Kantönligeist mit Geld bestach, stellte sie sich gegen die beiden und reichte eine Anzeige gegen sie ein. Den Kantönligeist für immer verbannt, erreichte die Jubla-Schar am letzten Abend eine Videobotschaft von Zürich. Der Kanton Zürich entschuldigte sich für sein Verhalten und bat die Lagerteilnehmer, ihm zu verzeihen. Sie entschieden sich dafür, ihm eine zweite Chance zu geben und waren erleichtert, als mit einer Wiedervereinigung der Kantone alle Streite geschlichtet werden konnten, sich alle gut vertrugen und die Schweizer Eidgenossenschaft wiederhergestellt werden konnte.

 

Während des Lagers setzte sich die Jubla aber nicht nur mit den verschiedenen Kantonen und der Schweiz auseinander, sondern unter anderem auch mit den Themen Kartenlesen, Kompass peilen, sowie mit Techniken von Knöpfen und Seilen. Im Vordergrund standen jedoch wie jedes Jahr Spass und Bewegung bei unterschiedlichsten Spielen, Zusammen sein, Natur erleben und kreativ sein.