Sommerlager - 2022

Tagebuch Tag 17.07.2022 Anreise und Stadtgame

Wir trafen uns alle zusammen in Bülach beim Hüttli. Nach einem Chi ei ei verabschiedeten wir die Eltern und reisten mit dem Zug nach Luzern. Dort machten wir ein Stadtgame. Zuerst spielten wir die Begriffe die uns zugeteilt wurden pantomimisch vor und teilten uns in die Gruppen ein. Wir bekamen Challenges die wir lösen mussten. Zum Beispiel mussten wir jemanden finden, die einen Handstand machen konnten. Oder sie mussten Leiter finden, die Aufgaben gestellt haben. Die Challenges können besonders witzig sein, wenn man 278 Blumenkästen zählen muss. Wir zählten die Schaufeln eines Wasserkraftturbinenrad und fanden Dreieckige Uhren.

Wir waren auf einer ganz gemütlichen Wiese und haben unser Mahl eingenommen und die einen wollten noch auf den wunderschönen Spielplatz. Am Nachmittag machten wir genau das gleiche. Dann machten wir uns auf und stiegen in den Zug und hofften, dass wir pünktlich am Zielort erscheinen.

Als wir am Zeltplatz ankamen wurden wir von Fridoline in Empfang genommen. Fridoline ist ein kleines Mädchen, welches in Silva Obscura wohnt. Freundlich begrüsste uns die Küche mit Älplermaggronen. Entspannender Ego Easy. Damiano sieht nun aus wie Freddy Mercury und hat Finger wie David Bowie. Die Mehrheit der Schar ist nun tattoowiert. Alle bekamen einen Diabetes Drink oder einen Moschito. Wir gingen schlafen. In der Nacht wurden wir von einem Goiss aus dem Schlaf gerissen. Die Fridoline sei verschwunden tam tam taaaam. Wir suchten nach Hinweisen und hörten Wolfsgeheule. Wir fanden einen blutigen Bären und einen Brief. Die Hinweise sammelten wir und gingen wieder schlafen. Guet Nacht.

 

Tagebuch Tag 18.07.2022 Fussball und Tierwelt

Nach einer turbulenten Nacht wurden wir mit stimmungsvoller Musik geweckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück begannen wir mit einem kurzen Völkerball. Jona Müller wollte mit uns Fussball spielen, also haben wir ein Fussball-Gländi gespielt. Dabei haben wir mit drei verschiedenen Bällen gleichzeitig Tore geschossen. Es war sehr heiss, aber alle waren trotzdem motiviert des Todes.

Zum Zmittag gab es Restä und Risotto. Das war lecker schmecker. In der Siesta konnten viele endlich duschen und nun stinkt es nicht mehr so.

Am Nachmittag war die Jägerin Emile auf Besuch und mit ihr haben wir Spuren gelesen und Gebärden gelernt. Zusätzlich konnten wir auf dem Bauernhof die Tiere kennenlernen. Ein Teil durfte die Hasen knuddeln, der Rest konnte die Kühe streicheln. Ronjas Lieblingskuh wurde Fredi getauft.

Als Znacht haben wir Raclette gegessen. Das ging lange, war aber sehr genussvoll. Vorher waren noch die Dorfbewohner auf Besuch. Wir stimmten mit ihnen ab, wer aus dem Dorf entfernt werden soll. Dabei wurde entschieden, dass Sascha gehen muss. Simone wollte nicht ohne sie leben und ist ihr in den erlösenden Schlaf gefolgt.

Am Abend gab es eine Besinnung zum Thema Wolf und anschliessend entspannten wir bei einem Sing-Song. Dort kam dann noch Chris vorbei und konnte uns beruhigen, dass sie Sascha und Simone in einen Tiefschlaf verlegen konnten, statt sie zu töten. Das hat uns sehr fest erleichtert. Dann konnten wir beruhigt gaaanz laut mitsingen und fröhlich unser neues Lagerlied trillern.

 

Tagebuch Tag 19.07.2022

Gester Abig hend mir Spieli wie Volleyball & Sensis gspielt. Vor allem bim Sensis het de Beni alli chönne ufkläre. Mir sind dene früeh go schlafe zum hüt morge früeh ufstah und de Kevin go sueche. Im Dunkle hend mir alli zeme am foifi Zmorge gesse - OHNI WESPI! Bim loslaufe het denn de Jean sogar no schnell zöh putzt.

Nachem Bus fahre hend mir eus ih zwei Gruppe ufteilt und de Suechtrip het ahgfange. Leider hend beidi Wandergruppe de Kevin nöd gseh, aber zum Glück d Dorfbewohner vu da. Wäge enere Planänderig hend die chlinebiz müsse zrugglaufe und hend de Bus verpasst. Die grosse sind ufem Heiweg vomne riesige Blitz, grad vor de Nase überrascht worde.

Bide Ahkunft bim Zeltplatz hend mir churz all Dorfbewohner troffe und d‘Kaya het en Ahfall gah und gseit: „De Alpha Werwolf isch furt!! D Werwölf sind gschwächt!“ Sie isch sogsr mit offene Haar und lockere Chleifer umegrennt.

Sie het rud na gwarnt: „Hüt stirbt niemert, aber morn grad zwei…“ Deshalb mached mir morn eh Nachtwach mit villnr Schichtwechsel, damits Dorf kei Amgsz muen ha.

 

Tagebuch Tag 20.07.2022

Heute Nachmittag haben wir Spiele wie Sensis und Volleyball gespielt. Danach assen wir Znacht und hatten einen entspannten Sing-Song-Block unter dem Normadenzelt. Dabei haben wir in unseren Schlafsäcken gesungen und zusammen Dessert geteilt.

Heute Morgen hatten einen Schnitzblock. Wir haben zuerst Holzgabeln geschnitzt, da wir für unsere Nachtwache lautloses Besteck benötigen und das Metalbesteck zu laut ist. Darauffolgend haben wir folgende Instrumente geschnitzt: Klängstäbe, Hollunderrasseln und Krötenrätschen. Wir haben uns gegenseitig kleine Konzerte gehalten.

Nach dem Mittagessen haben wir noch die Lagerfotos gemacht. Mit den Fotos kamen noch die diesjährigen Lager T-Shirts dazu, welche sehr schön aussehen.

 

Tagebuch Tag 21.07.2022

Am Morgen haben wir ein Schnitzblock gehabt. Beim Schnitzblock haben wir für die Nachtwache eine Gabel geschnitzt, damit wir beim Essen nicht zu laut sind und die Werwölfe uns nicht hören. Ausserdem haben wir fätzige Instrumente gemacht. Holunderrasseln, Astkröte und Klangstäbe wurden durch eine Performance präsentiert. Damit wir sicher leise sind, haben wir die Spamihä wie immer mit den Händen gegessen.

Am Nachmittag haben wir unsere Hüften geschwungen und die Beine gequält zum Rhythmus der Musik. Wir lernten die Tänze Footloose, Thug Le, Jerusalema und con calma. Am Schluss tanzten wir Austrelia, Hashual, Fersespitze und den Cotteneyejoe zweimal.

Nach der Spätzlistärchung am Abend spielten wir noch ein lebensgrosses Brettspiel mit verschiedenen Gruppenaufgaben.

Dann waren wir bereit für die Nachtwache. Bei der Nachtwache mussten wir SAUBERE Unterhosen auf dem Kopf tragen, damit die Werwölfe uns nicht angreifen. Dies hat die Studie von Fridoline gezeigt. Die Teddysleiter zogen die Unterhosen ab um auf die Toilette zu gehen und wurden gekidnappt von gebissenen Leitern. So musste die ganze Schar die Leiter wieder befreien, mithilfe von Lukas, dem Tankstellenwart. Wir mussten Leuchtstäbe für die Wiederherstellung vom Tankschild sammeln, damit wir Zutaten für den Heiltrank bekamen.

Müde und zufrieden gingen wir spät in der Nacht ins Bett.

 

Tagebuch Tag 22.07.2022

Nach einer langen Nacht, durften wir ausschlafen. Wir wurden von der Küche mit einem leckeren Brunch überrascht. Es gab Speck, Rührei, Fleisch- und Käseteller, Zopf, Brot, frische Milch vom Bauer und Birchermüsli. Sobald die Ämtlis erledigt waren, konnten wir in unseren Heimgruppen Zeit beim Gruppennachmittag verbringen. Viele besuchten den Bauernhof und sahen Kücken. Wir durften sie sogar halten. Andere Gruppen spielten Volleyball, waren am Baden oder tauschten den neusten Gossip aus. Natürlich durfte ein Snack zu den Brett- und Kartenspielen, wie dem Werwölfeln, nicht fehlen.

Um 15.00 Uhr ging es im Programm weiter mit dem Fighten-Block. Trotz der Trennung von Gross und Klein, gab es schon nach 5 Minuten beim Rugby die ersten Verletzten. Zum Glück wurde aber niemand ernsthaft verletzt. Nach dem Schock spielten wir «Rettet die Prinzessin», das «Demonstranten-Game» (für die Grossen) oder ein «Rüebli-Zieh» (für die Kleinen).

Nach dem Bami Goreng kam der grosse Auftritt der ältesten Gruppen. Die Wölfe und Papillions durften den Pionier-Block leiten und die Leitenden nahmen als Kinder teil. Jede Gruppe baute ein anderes Zelt. Die Glüehwürmlis und Chillis bauten einen Blachenschlafsack, die Kaugummimonster und der Waschbär bauten Gotthardzelte, die Teddys und Santiago bauten einen Berliner und die Leitenden versuchten sich an einem Nomad. Einige Gruppen übernachteten in ihren selbst gebauten Zelten, währenddem andere Gruppen der Sache nicht so ganz trauten und doch lieber in den bekannten Spatzen schliefen.

Kurz nach 22.00 Uhr zog ein riesiges Gewitter auf. Daher wurde doch nichts aus dem Schlafen in den selbst gebauten Zelten. Alle Teilnehmenden mussten in ihre Spatzen umziehen. Der Berliner, den die Wölfe und Papillions einige Tage zuvor gebaut hatten, brach sogar ganz zusammen.

 

 

Tagebuch Tag 23.07.2022

Am heutigen Morgen wurden wir von den Leitenden mit einer erfreulichen Nachricht beglückt. In der Nacht haben sie Selos den dritten Werwolf eingefangen und eingeschläfert.

In der Scheune beim Bauer konnten wir heute Morgen wohlig trocken verweilen.

Nach einem sehr unfairen Gländi gegen die Leiter waren ein paar kinder sehr hässig.

Das ist aber egal, weil der Abschlussabend war hammer! Diesen feierten wir mit einem Dorffest. Es gab tolle Posten und eine fätzige Party am Abend. Wir sind traurig, dass das Sola bald zu Ende ist.

 

Tagebuch Tag 24.07.22

Mit lauter Musik wurden unsere TN aus dem Bett gerissen, sie sollten ihre Sachen packen. Wir sind in Aufbruchsstimmung.

Dank der Hilfe aller Leitenden und TNs wurde der Lagerplatz in nullkommanix fertig aufgeräumt. naja - dauerte schon ein paar Stunden…

Auch in der hitzigen Sonne wurde geschuftet. Wir sind stolz auf euch!

Danke für das unglaublich schöne Sola, wiedereinmal eine unvergessliche Woche.

 

Wir freuen uns die neuen Leitenden nach den Ferien begrüssen zu dürfen (letztes Bild). Ihr rockt!